Das Projekt RaumGestalten bringt Schülerinnen und Schülern die Architektur sowie die Baukultur näher. Schulen, die mit Bau und Architektur zu tun haben, können an diesem Projekt teilnehmen. Es ist ein Projekt sowohl für Schüler als auch für Lehrer. Das Projekt RaumGestalten entstand im Jahr 1998 in Zusammenarbeit mit der Architekturstiftung sowie dem österreichischen Kulturservice.
Schulen ermöglichen den Schülern, im Rahmen des Unterrichts, sich am Projekt zu beteiligen. Unterstützung bekommen sie durch die Lehrer. Bei der Wahl des Projektes ist es wichtig, dass es baulich umsetzbar ist. Die Bereiche sind sehr groß, so können Bauwerke entworfen oder Gärten geplant werden. Für die Schüler ist der Ansporn groß, denn sie können ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Sie lernen dabei die Raumwirkung sowie verschiedene Stile kennen. Weiters lernen sie, ein Bauwerk in die Umgebung zu integrieren und dabei auch auf die Umwelt zu achten. Das Projekt vermittelt den Schülern die Baukultur und sie lernen, dass Architektur mehr ist, als nur Häuser zu bauen.
Um an dem Wettbewerb teilnehmen zu können, muss sich der Interessent rechtzeitig anmelden. Dazu reicht es, wenn der Teilnehmer sein Projekt in kurzen, klaren Worten beschreibt. Eine ebenfalls notwendige Angabe ist die Schule sowie die Schulstufe. Nach der Einreichfrist sieht sich eine Jury die Projekte an und entscheidet danach, welches gefördert wird. Der Teilnehmer wird mit 2.000 Euro unterstützt. Teilnehmen kann jede Schule, auch Sonderschulen. Jeder der sich für Architektur interessiert und eigene Ideen gut umsetzen kann, kann sein Projekt einreichen.
Ziel ist es, dass jeder sich einmal mit dem Thema Architektur auseinandersetzt. Die eingereichten Projekte werden von einer Fachjury bewertet. Dabei geht es nicht nur um das Aussehen, sondern auch um die Möglichkeit der realen Umsetzung. Schüler lernen dabei auch, sich selbst ein Bild von dem Thema Bau und Architektur bilden. Sie sollen dazu gebracht werden, nicht alles kritiklos zu übernehmen.
